Kunsthaus Langenthal: Im Haus der grossen Frau

Beteiligte Künstlerinnen: Marilin Brun, Natalie Diserens, Miu Lilla Fischer, Michiko Hanawa, Zuni Saule Jaques, Yasmin Kiss, Simone Koller, Efa Mühlethaler, Natalia Peredvigina, Molly Roškar, Jenny Rova, Sara Sayed, Esther Schena, Veronika Spierenburg, Nicoletta Wartmann, Mirjam Wirz, Gloria Wismer, Mara Züst

Die Oberaargauer Sozialpionierin Amélie Moser-Moser (1839–1925) kämpfte gegen Armut und mangelnde Bildung und gründete das erste alkoholfreie Restaurant mit Gemeindezentrum der Schweiz, das «Kreuz» in Herzogenbuchsee, das auch als Kinderhort, Arbeiter- und Altersheim, als Herberge und Volksküche diente, und wo mit Kursen und Schulungen gegen die mangelnde Bildung der Frauen der Arbeiterschicht gekämpft wurde. Die befreundete Schriftstellerin Maria Waser nannte Moser-Moser emphatisch «die grosse Frau» und in der Tat leistete sie Grosses. Anlässlich ihres 100. Todestages lädt das Kunsthaus vier Künstlerinnen ein, die sich mit Moser und ihrer Zeit beschäftigen und einen heutigen Blick auf Themen wie Sorgearbeit und Selbstermächtigung durch Wissen und Bildung werfen. Teil der Ausstellung sind ausserdem Gemälde aus einem Zyklus zur Arbeit des von Moser geleiteten Frauenvereins Herzogenbuchsee, die Helene Roth für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit SAFFA 1928 malte.

As a part of this specific group collaboration we worked together in the same room to shape our own particular forms from porcelain

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